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Welchen Giessstab kaufen??

Welchen Gießstab kaufen? Drei Möglichkeiten – oder – Gardena _war_ vielleicht mal gut

Es gibt Gießstäbe von vielen Herstellern*. Die meisten taugen nichts. Nach unvermutet langer Suche  – ausgelöst durch das enttäuschend frühzeitige Ableben meines Gießstabs von Gardena* – kam ich zu der Einsicht, dass sich alle beim Monopolisten aus Amazonien angebotenen Gießstäbe in vier Klassen einteilen lassen.

Klasse 1: Unzerstörbare und schwere Metallprügel mit Kugelventil.

Klasse 2: Höherpreisige Qualitäts-Gießstäbe (oder solche, die Qualität postulieren).

Klasse 3: Billig-Wegwerf-Geräte.

Klasse 4: Produkte aus einem Eigenschaftsmischmasch der Klassen 1–3 mit geringem Mehrwert.


Ebenfalls interessant

Die drei repräsentativen Produkte

Zur Klasse 4, Mischmasch-Produkte, schreibe ich am Ende des Artikels ein paar Zeilen. Es handelt sich um Produkte mit ungünstigen Eigenschaftskombinationen, die von einem Kauf abraten. Für die verbleibenden drei Klassen 1–3 habe ich jeweils ein repräsentatives Modell ausgewählt (ich habe letztlich dem Gießstab von Takagi den Vorzug gegeben, den ich ausführlich hier preise).


Noch mal Gardena? Nein.

Gardena kam nicht mehr in in Frage: Ein kurze Recherche ergab nämlich, dass die Ursache für den Frühtod meines Stabes* – undichter Griff – durchaus häufiger auftritt. Als enttäuschter Käufer hat man nun die Wahl: Entweder ein anderes Qualitätsprodukt eines anderen Herstellers oder ein 10 €-Billigheimer, dessen kurze Lebenserwartung emotional und finanziell bereits beim Kauf einkalkuiert ist.


Andere Marken?

Von den bekannteren Marken haben z.B. Stabilo*, Dehner* und Kärcher* Gießstäbe im Sortiment. Ich habe beim Lesen der Erfahrungsberichte jedoch keinen Anhaltspunkt dafür gefunden, dass deren Geräte wirklich eine Bereicherung des Spektrums sind. Es handelt sich um Produkte, die weder billig sich noch durch die postulierte Qualität auszeichnen. Für diese Mittelschicht hat niemand Verwendung, es sind Mischmasch-Produkte, die in meiner Klasse 4 gelandet sind.


Fazit

Wenn man ein Qualitätsprodukt kaufen möchte, hat man – so meine Analyse – die Wahl zwischen den Geräten von Takagi und Lüdecke. Wenn man sich für ein Billigprodukt entscheidet, macht man mit dem Bradas-Gerät* wohl keinen existenziellen Fehler.

Das Lüdecke-Gießgerät* erscheint sehr robust und zuverlässig, wenngleich nicht die erste Wahl für die zierliche Balkongärtnerin. Den Billigheimer von „Bradas*” hätte ich wohl gekauft, wenn mir nicht das Modell von Takagi* dazwischen gekommen wäre, mit dem ich inzwischen in der zweiten Saison glücklich bin.

Den Gießstab des Herstellers Takagi* habe ich in diesem Artikel genauer beschrieben. Besonders nützlich finde ich inzwischen Möglichkeit, verschiedene Strahlarten einzustellen. Zuerst fand ich diese Funktion unnötig, weil es mir gereicht hätte, die Brausestärke über den Durchflußregler einzustellen (ausserdem kann wieder etwas kaputt gehen, was ich gar nicht brauche). Inzwischen mache ich aber von der Strahlart-Funktion öfter Gebrauch.


Empfehlenswertes Gerät für den Hobbygärtner*

Ein Anzuchtskasten kann eine sinnvolle Investition sein. Für Mizuna, Shungiku & Co. immt man am Besten lange Pflanzkästen, damit entsprechend viel Masse produziert wird. Mit dem vierstöckigen Foliengewächshaus habe ich auf dem Balkon gute Erfahrungen gemacht: Es eignet sich gut für die Anzucht und die empfindliche Phase nach der Keimung. Ich verwende es vor allem für die kritische Zeit von Anfang-Mitte März bis Mitte-Ende Juni. Die restliche Zeit harrt es zerlegt im Keller der kommenden Saison. Wer mehr Platz hat, kauft sich besser ein größeres Modell.

Pflanzkasten
Ausreichend lang und mit Drainage

Anzucht
Die Anzucht ist meist die kritischste Phase des Pflanzenlebens

Foliengewächshaus
Ab März schützt es unser Gewächs. Gegen harten Spätfrost hilft es nicht, klar.

Euflor Plantahum 65 Liter
Ich verwende ausschließlich diese Pflanzerde, seit vielen Jahren.


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